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Vernetzen, Unterstützen, Vordenken – diese drei Stichworte sind kennzeichnend für den Auftrag und die Rolle der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj). Sie bilden so auch das Vorzeichen, unter dem auf unserer Homepage verschiedene Informationen und Hinweise zu finden sind.

FĂĽr Fragen und Anregungen stehen wir gern zur VerfĂĽgung.


Herzliche GrĂĽĂźe

Bianka Mohr



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DĂĽsseldorf, 06. Mai 2014

„FREI!“ NEUE SONGS FÜR JUGEND UND GEMEINDE Liederheft SONGS 2014 ist Nelson Mandela gewidmet

Düsseldorf, 06.05.2014. Die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) hat das Liedheft 2014 aus der Reihe SONGS herausgegeben. Mit dem Titel „frei!“ belebt die Spiritualität dieser SONGS die Jugend- und die Gemeindearbeit. Das Heft ist für die explizite Verwendung im Gottesdienst wie für Einkehrtage, Freizeiten und Großveranstaltungen gedacht. Die Ausgabe 2014 ist Nelson Mandela gewidmet. Sie greift jugendkulturelle Entwicklungen auf und veranschaulicht Freiheit thematisch, musikalisch und in ihrer Erscheinung mit kostenfreien Downloads.

Das Liedheft SONGS ist ein Angebot für die Praxis und bietet eine Plattform für neue Liedentdeckungen, für neue und auch bewährte Trends. Ausgewählt wurden die Lieder von einem unabhängigen überdiözesanen Gremium aus Fachleuten und Praktikern der kath. Jugendarbeit und der Kirchenmusik.

Texter und Musiker wie Johannes M. Roth, Thomas Laubach, Christoph Seeger, Stephanie Dormann und Christoph Kiessig beweisen mit ihren Werken einen expliziten Praxisbezug fĂĽr Gemeinde, Schule oder Bands.

Das Liedheft „Songs“ wird von der afj produziert und erscheint jährlich. Damit wird das Register stetig erweitert. Anspieler der Lieder stehen zum Download kostenfrei auf der Webseite des Verlags Haus Altenberg bereit: http://verlag-haus-altenberg.de/de,de/download/hoerproben.html.

Bestellungen per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschĂĽtzt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. und im Internet: shop.jhd-gmbh.de. Das Titelblatt zum kostenfreien Abdruck steht zum Download unter: http://verlag-haus-altenberg.de/de,de/download/coverabbildungen.html


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DĂĽsseldorf, 08. April 2014


100. Go-East-Projekt mit BDKJ und afj auf den Weg gebracht

Europa-Interesse auch nach Osten

50 Jugendliche aus dem Osten Europas und 30 junge Leute aus Deutschland stärken gemeinsame europäische Zukunft

Freising / Düsseldorf. „Handeln, Mitmachen, bewegen – junge Menschen stimmen für Europa“, so heißt ein Jugendseminar, das vom 30. April bis 4. Mai in Köln und Brüssel mehr als 80 junge Europäerinnen und Europäer zusammenführt. Diese internationale Jugendbegegnung ist das 100. Projekt im Rahmen des Programms GoEast, das vor sechs Jahren aufgelegt worden ist. Insgesamt sind seit dem Sommer 2008 rund 300.000 Euro aus Renovabis-Projektmitteln für das Programm zur Verfügung gestellt worden. Initiator war damals die Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa, gewesen. Von Anfang an hatte das Hilfswerk als Mit-Träger den Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) im Boot. Gemeinsam fördern diese drei Kooperationspartner bis heute das Anliegen, neue kirchliche Partnerschaft im Osten Europas anzuregen.

Renovabis, BDKJ und afj wollten einen Impuls setzen, europäische Jugendbegegnungen zwischen West und Ost stärker zu fördern. Damit sollte das Interesse für die Lebenssituation der Jugendlichen im Osten Europas dauerhaft geweckt werden. Die Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa sieht einen wichtigen Auftrag darin, kirchliche Partnerschaften zwischen Deutschland und den östlichen Partnerländern zu vermitteln und zu begleiten.

In Verbindung mit der jahrzehntelangen Erfahrung des BDKJ und der afj auf dem Feld internationaler Jugendarbeit wurde ein Programm auf den Weg gebracht, das gezielt neue kirchliche Partnerschaften anstoßen soll. Aufhänger für das 100. Go-East-Projekt ist die Europawahl im Mai dieses Jahres; in deren Vorfeld findet die Begegnung in Brüssel statt mit einem Schwerpunkt auf zentralen europäischen Politikfeldern wie Migration und Asyl, Sozialpolitik, Erweiterung und Identität — einschließlich eines Gesprächs mit Abgeordneten und Besuchen von EU-Institutionen. Bemerkenswert: Die Kolpingjugend Europa hat das Projekt über das Kolpingwerk Polen beantragt.

Unterstützt werden in ähnlicher Weise Jugendbegegnungen mit Partnern aus Deutschland und Mittel-/Osteuropa, Fachkräfteaustausch von Verantwortlichen europäischer Jugendarbeit, Vernetzungstreffen und thematische Veranstaltungen. Die Träger von GoEast beraten auch bei der Vorbereitung und Durchführung von europäischen Jugendbegegnungen.


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Düsseldorf, 13. März 2014

KIRCHE SORGT SICH UM JUNGE „FLÜCHTLINGE“ Bischof Wiesemann: Benachteiligte Jugendliche brauchen bessere Bildungschancen.

Frankfurt, 13. März. „Jugend- und Bildungspolitik müssen sich stärker dafür einsetzen, dass junge Menschen, die auf dem Weg in den Beruf Unterstützung brauchen, ein verlässliches Förderangebot und eine kontinuierliche personale Begleitung bekommen.“ Mit dieser Forderung eröffnet der katholische Jugendbischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann den bundesweiten Josefstag am Donnerstag im Kolping Jugendwohnen in Frankfurt. Zum Start des Aktionstages für benachteiligte Jugendliche wirbt der Vorsitzende der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz für eine verbesserte Zusammenarbeit von Politik und den Trägern von Einrichtungen der Jugendsozialarbeit: „Zum Aufbau eines gelingenden Fördersystems ist die Kooperation aller Akteure mit ihren Konzepten und Projekten unabdingbar.“

Gemeinsam mit Wiesemann eröffnen die drei Träger am Donnerstagnachmittag in Frankfurt den achten Josefstag. Dieser steht unter dem Motto „flüchtig?! – Jugend braucht Perspektiven“. Der dezentrale Aktionstag der katholischen Jugendsozialarbeit stellt junge Menschen vor, die aus unterschiedlichen Gründen flüchtig sind. Wegen politischer Verfolgung, Krieg und Gewalt, Armut, aber auch wegen Überforderung in Schule und Ausbildung, Gewalt im Elternhaus finden sie keine Ausbildung oder keinen Berufseinstieg.

„Diese jungen, flüchtigen Menschen haben schlechtere Startchancen für ein gelingendes Leben. Die vorbehaltlose Annahme dieser Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist seit Jahrzehnten Aufgabe der katholischen Jugendsozialarbeit“, so Jugendbischof Wiesemann. „Der Josefstag macht deutlich, dass junge Menschen in unseren Einrichtungen einen Ort finden, wo sie sich zuhause fühlen können. Hier bekommen sie Sicherheit und Unterstützung bei der Bewältigung ihrer Probleme", würdigte Bischof Wiesemann das Engagement der rund 300 katholischen Einrichtungen. Diese ermöglichen jedes Jahr etwa 30.000 Jugendlichen einen Einstieg in die Ausbildung und das Berufsleben.

Aktionen in ganz Deutschland

Zum Josefstag haben Einrichtungen der katholischen Jugendsozialarbeit bundesweit rund um den 19. März neben kirchlichen Würdenträgern auch gesellschaftliche Entscheiderinnen und Entscheidern zu einem Besuch bei und Begegnung mit benachteiligten Jugendlichen eingeladen. Im Trier wird zum Beispiel ein Weihbischof mit der Bürgermeisterin und dem Vorsitzenden der örtlichen Bundesagentur für Arbeit zusammen mit jungen Flüchtlingen in der Metallausbildung kleine Metallengel herstellen und über ihre Herkunft und ihre Arbeit sprechen (19.3., Jugendhilfezentrum Don Bosco Helenenberg). In Lohne wird ein Weihbischof mit dem Bürgermeister Jugendliche aus neun Nationen (21.3.) treffen. Bereits Anfang der Woche traf in Schweinfurt (Bistum Würzburg) ein Weihbischof im Kolping-Bildungszentrum unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge. Für sie ist die Einrichtung „Heimat auf Zeit". Die Jugendlichen lernen Deutsch, sowie die Kultur des Landes kennen und werden im Alltag begleitet. Alle Veranstaltungen des Josefstages sortiert nach Regionen und mehr Infos gibt es unter www.josefstag.de.

Der Heilige Josef ist Schutzpatron der Arbeiterinnen und Arbeiter und der Jugendlichen. Seinen Gedenktag begeht die Kirche am 19. März. Der Josefstag findet zum achten Mal statt und ist eine Aktion des „arbeit für alle“ e.V., einer Initiative des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) und der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS).

 

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DĂĽsseldorf, 19. November 2013

Wettbewerb Jungenwelten – Preisträger geehrt

Die deutsche Bischofskonferenz hat am 19.11.2013 drei Projekte geehrt, die sich in vorbildlicher Weise in der Jungen- und Männerarbeit engagieren.

Als Gewinner des Wettbewerbs "jungenwelten" zeichnete Erzbischof Dr. Ludwig Schick die Bundesstelle der KjG mit ihrer Arbeitshilfe für die Jungen- und Männerarbeit „Raus aus deinem Käfig“, das Pfarramt St. Konrad und Elisabeth, Freiburg mit ihrem im Herbst gestarteten Projekt „Väter – Söhne – Ringen“ sowie die Bundesstelle der J-GCL-JM mit ihrem Dokumentarfilm „Jung, männlich, wertlos“ aus. Der Wettbewerb war durch die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) und die Arbeitsstelle für Männerseelsorge und Männerarbeit in den deutschen Diözesen e.V. ausgeschrieben worden und wollte besonders spannende Projekte in der Jungenarbeit hervorheben.

Die Preisträger reichen von ganz konkreten Projekten, die sich durch das Medium Sport mit der eigenen Identität auseinandersetzen bis hin zu Materialien für Multiplikatoren, die in der Jugend(verbands-)arbeit eingesetzt werden können.

Die Sieger erhielten ein Preisgeld, das sie in die Entwicklung neuer bzw. weiterfĂĽhrender Projekte investieren werden.


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