Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Vernetzen, Unterstützen, Vordenken – diese drei Stichworte sind kennzeichnend für den Auftrag und die Rolle der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj). Sie bilden so auch das Vorzeichen, unter dem auf unserer Homepage verschiedene Informationen und Hinweise zu finden sind.

FĂĽr Fragen und Anregungen stehen wir gern zur VerfĂĽgung.


Herzliche GrĂĽĂźe

Bianka Mohr

++++

DĂĽsseldorf, 19. November 2013

Wettbewerb Jungenwelten – Preisträger geehrt

Die deutsche Bischofskonferenz hat am 19.11.2013 drei Projekte geehrt, die sich in vorbildlicher Weise in der Jungen- und Männerarbeit engagieren.

Als Gewinner des Wettbewerbs "jungenwelten" zeichnete Erzbischof Dr. Ludwig Schick die Bundesstelle der KjG mit ihrer Arbeitshilfe für die Jungen- und Männerarbeit „Raus aus deinem Käfig“, das Pfarramt St. Konrad und Elisabeth, Freiburg mit ihrem im Herbst gestarteten Projekt „Väter – Söhne – Ringen“ sowie die Bundesstelle der J-GCL-JM mit ihrem Dokumentarfilm „Jung, männlich, wertlos“ aus. Der Wettbewerb war durch die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) und die Arbeitsstelle für Männerseelsorge und Männerarbeit in den deutschen Diözesen e.V. ausgeschrieben worden und wollte besonders spannende Projekte in der Jungenarbeit hervorheben.

Die Preisträger reichen von ganz konkreten Projekten, die sich durch das Medium Sport mit der eigenen Identität auseinandersetzen bis hin zu Materialien für Multiplikatoren, die in der Jugend(verbands-)arbeit eingesetzt werden können.

Die Sieger erhielten ein Preisgeld, das sie in die Entwicklung neuer bzw. weiterfĂĽhrender Projekte investieren werden.

 

alt


++++


DĂĽsseldorf, 14. November 2013

JUNGE ERWACHSENE - Netzwerk der Diözesen

Nicht mehr jugendlich, noch nicht erwachsen.

Vom 10.-12.11.2013 hat das Netzwerk der Diözesen für Junge Erwachsenen-Pastoral getagt. 12 Referentinnen und Referenten von Vechta bis Augsburg haben sich im Jugendhaus Elias (Blaichach) unter Leitung der afj über die Zielgruppe, Konzepte und laufende Projekte ausgetauscht.

Junge Erwachsene werden seit einigen Jahren in mittlerweile über 10 Bistümern als eigene Zielgruppe in den Blick genommen, dafür wurden eigens Referentenstellen eingerichtet. Dahinter steckt die Überzeugung, dass das Junge Erwachsenalter eine Lebensphase im Übergang ist, die ganz eigene Bedürfnisse hat und die Erfahrung dass für eben diese Lebensphase, die in unterschiedlichen Lebensformen lebt, in der Kirche bisher wenig Platz ist. Denn: Junge Menschen wechseln nicht mehr von der Leiterrunde in den Familiengottesdienst, sondern vielmehr muss es eigene Angebote für Junge Erwachsene - Singles, in Partnerschaft Lebende, Verheiratete, Alleinerziehende – geben.

Draußen zuhause – Pastoral für Junge Erwachsene muss an die Orte gehen, wo sich Junge Erwachsene aufhalten, um mit ihnen dort über Lebens- und Glaubensthemen ins Gespräch zu kommen. Dabei entstehen ganz eigene, innovative Angebote wie „Eine Sinnsuche im Tattoostudio“ oder ein „Glaubensmarathon“.

Auf dem Katholikentag in Regensburg 2014 wird sich das Netzwerk der Diözesen sowohl den Hauptamtlichen und Multiplikator/innen auf der Kirchenmeile als auch in Workshops wie z.B. einem „Speeddating für Singles“ der Zielgruppe präsentieren.

Ansprechpartner/innen der Diözesen findet man unter www.afj.de/junge-erwachsene, weitere Infos gibt Eileen Krauße, Referentin für Jugendpastorale Bildung der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz.

 alt




++++

DĂĽsseldorf, 11. Okt. 2013


Erste bundesweite Fachtagung für Träger der „Tage religiöser Orientierung“ erfolgreich verlaufen

Schülerinnen und Schülern zum eigenen spirituellen Handeln zu ermutigen und einen unverkrampften Zugang zu Religion und Kirche zu ermöglichen, das ist das Grundanliegen der „Tage religiöser Orientierung“ (TrO). Vom 27. bis 29.9.2013 widmete sich die erste bundesweite Fachtagung im Jugendhaus St. Altfrid diesem Feld pastoraler Arbeit.

Präsentationen, Workshops, Referate, erlebnispädagogische Elemente und ein Impulsreferat von Prof. Dr. Hans Hobelsberger (Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen) mit dem Titel „Müssen wir uns jetzt auch noch religiös orientieren?“ boten den Verantwortlichen von religiösen Besinnungstagen die Möglichkeit, Standards zu reflektieren, aktuelle Herausforderungen zu diskutieren und Inspiration für ihre praktische Arbeit zu finden. Über 100 Gäste aus ganz Deutschland waren der Einladung gefolgt. Darunter hauptamtliche Verantwortliche genauso wie studentische Honorarkräfte und interessierte Lehrkräfte. Die Teilnehmenden reisten Sonntagmittag mit vielen neuen Kontakten und reichlich „Material“ für Theorie-, Konzept- und Praxisentwicklung nach Hause.

Ausgerichtet wurde die Tagung von der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) und den Bistümern Aachen, Essen und Köln. Gastgeber war das TrO-Team Essen. Die Teammitglieder, die Mitarbeitenden des Jugendhauses und die Initiatoren Eileen Krauße, Martina Lentfort, Bernhard Mosbacher und Andreas Scholten freuen sich über eine durchweg sehr positive Resonanz zur Tagung. Letztlich haben alle Teilnehmenden Anteil am Erfolg dieser atmosphärisch und inhaltlich rundum gelungenen Fachtagung. Weitere bundesweite Treffen zum Thema sind für die Zukunft denkbar.

Die Arbeitsstelle fĂĽr Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) ist die Fachstelle fĂĽr Jugendfragen. Sie ist in die Arbeit der Jugendkommission und des Sekretariats der Deutschen Bischofskonferenz eingebunden.

alt


++++++++

DĂĽsseldorf, 30. Sept. 2013


2014 dem Papst begegnen

Ministrantinnen und Ministranten treffen Papst Franziskus auf dem Petersplatz


Es dauert kein Jahr mehr: In der Zeit vom 1. bis 11. August 2014 findet unter dem Motto „Frei! Darum ist es erlaubt Gutes zu tun“ für Ministrantinnen und Ministranten aus den deutschen Diözesen die Wallfahrt nach Rom statt. 45.000 Jugendliche erwartet Begegnung untereinander, gemeinsames Gebet, Singen und ein Kulturprogramm. Höhepunkt der Wallfahrt ist die Begegnung mit Papst Franziskus auf dem Petersplatz.

In den Diözesen und bei der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) wird seit einigen Wochen intensiv an dem Ablauf gearbeitet und Ideen werden in die Tat umgesetzt. Neben einem gemeinsamen Programm für alle finden einzelne Veranstaltungen innerhalb der Gruppen aus den jeweiligen Diözesen statt. „Die Vorbereitungen in den Bistümern laufen auf Hochtouren, damit die Wallfahrt für die jugendlichen Ministrantinnen und Ministranten zu einem unvergesslichen Erlebnis wird. Besonders schön ist, dass Papst Franziskus einer Begegnung bereits zugesagt hat“, freut sich Bianka Mohr, Leiterin der afj. An der Wallfahrt nehmen Ministrantinnen und Ministranten im Alter von 14 bis 25 Jahren aus fast allen Bistümern Deutschlands teil.

In den meisten Diözesen hat die Anmeldephase gerade begonnen. Alle, die an einer Teilnahme interessiert sind, sollten sich an das Ministrantenreferat ihres Bistums wenden. Auf der überregionalen Homepage www.romwallfahrt-minis.de finden sich Kontaktdaten zur Anmeldung, News, Hintergründe, nützliche Informationen und jede Menge Links. Zudem ist der Mottosong von Johannes Matthias Roth zu hören. Außerdem ist die Romwallfahrt auf Facebook präsent: www.facebook.com/romwallfahrt.

Die Arbeitsstelle fĂĽr Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) ist die Fachstelle fĂĽr Jugendfragen. Sie ist in die Arbeit der Jugendkommission und des Sekretariats der Deutschen Bischofskonferenz eingebunden.


+++++++++


11.09.2013


Gemeinsam mit Jugendlichen die Zukunft Europas gestalten

350 Teilnehmende diskutierten im Europaparlament


Vom 4. bis 5. September 2013 fand die diesjährige Fachtagung des Europabüros für katholische Jugendarbeit und Erwachsenenbildung in Brüssel statt. Vertreter aus der Jugendarbeit tauschten sich im Rahmen der Konferenz untereinander und mit Vertretern der Europäischen Institutionen aus. Innerhalb dieser Fachtagung nahmen die Teilnehmenden an einer Jugendkonferenz im europäischen Parlament teil. Im Rahmen dieser Konferenz wurden drängende Fragestellungen zum Thema „junge Menschen in Europa“ und mögliche politische und praktische Antworten aus christlicher Sicht diskutiert:

Junge Menschen in Europa sind durch die wirtschaftliche Krise und sich wandelnden Lebensumständen mit einer Vielzahl an Herausforderungen konfrontiert, die einen entscheidenden Einfluss auf die Gestaltung ihrer Lebenssituation haben. „Neue Chancen für junge Menschen schaffen“, so lautete das Motto einer Jugendkonferenz am 4. September 2013 unter der Schirmherrschaft der beiden Europaabgeordneten Patrizia Toia (S&D) und Thomas Mann (EPP), bei der am 4. September 250 Gäste aus ganz Europa die Situation junger Menschen und die Schaffung von guten Rahmenbedingungen für die persönliche und berufliche Entwicklung junger Menschen diskutierten. Organsiert hatten die Jugendkonferenz die Kommission der Europäischen Bischofskonferenzen (COMECE), Don Bosco International mit Unterstützung der Konrad-Adenauer-Stiftung und Rete Juventutis - Katholisches Netzwerk Jugend in Europa (vertreten durch das Europabüro für katholische Jugendarbeit und Erwachsenenbildung).

Im Rahmen von zwei Diskussionsrunden sollten Expert/-innen zwei zentrale Themen im Zusammenhang mit der Entwicklung junger Menschen diskutierten. In der ersten Diskussionsrunde berichtete der Bischof von Calahorra und La Calzada-Logrono, Monsignore Juan José Omella, über die Situation junger Menschen auf dem Arbeitsmarkt in Spanien und skizzierte die Ursachen der aktuell hohen Jugendarbeitslosigkeit. Sarah Prenger, Vorsitzende des Europäischen Netzwerkes der Christlichen Arbeitnehmerjugend (CAJ), beschrieb die Probleme, denen junge Menschen auf dem Arbeitsmarkt begegnen und betonte die Folgen der aktuellen Entwicklungen für die individuelle Lebensplanung und -gestaltung.

In der zweiten Diskussionsrunde stand die Frage im Mittelpunkt, wie junge Menschen bei der Gestaltung ihrer Lebenssituation begleitet und unterstützt werden können. „Es geht darum, Räume für junge Menschen zu schaffen, in denen sie sich ausprobieren und entfalten können“, sagte Lisi Maier vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Angesichts zunehmender Mobilität betonte Lothar Harles von der Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke (AKSB) die enorme Bedeutung Internationaler Jugendarbeit bei der Vermittlung interkultureller Kompetenzen. Pater Giovanni D´Andrea SDB berichtete aus seiner langjährigen Erfahrung in der Arbeit mit jungen Menschen und betonte die Notwendigkeit, sich gerade für die jungen Menschen stark zu machen, die aus dem System gefallen sind. Aus Sicht von Jean Monssoux vom christlichen Unternehmerverband UNIAPAC müssen die Interessen des Einzelnen bei der Berufswahl in Einklang mit den Erfordernissen des Arbeitsmarktes gebracht werden. Einigkeit bestand darüber, dass jeder nach seinen Talenten gefördert werden müsse.

Der Verlauf der Konferenz machte deutlich, welche Rolle Bildung und Ausbildung bei der Bewältigung der Krise in Europa spielen kann und welche Rolle sie darüber hinaus für die persönliche Entwicklung des Einzelnen spielt. Viele der von offizieller Seite vorgeschlagenen Bildungs- und Ausbildungsinitiativen zur Eröffnung von beruflichen Perspektiven können einen wirksamen Beitrag zur Überwindung der wirtschaftlichen Krise in Europa leisten. Gleichzeitig sind es aber auch Initiativen mit dem Ziel nicht-formaler Bildung wie die Jugendarbeit, die einen entscheidenden eigenen Beitrag dazu leisten, nicht nur die sozialen Folgen der Krise aufzufangen, sondern auch langfristig die Stabilität der Gesellschaft und Demokratie zu garantieren, weil sie junge Menschen zu eigenständigen Persönlichkeiten und aktiven Bürgerinnen und Bürgern formen.

weiterfĂĽhrende Links:

COMECE

EuropabĂĽro fĂĽr katholische Jugendarbeit und Erwachsenenbildung