Christliches Orientierungsjahr

In Orientierungsjahren setzen sich junge Menschen für einen Zeitraum von einem Jahr konzentriert mit dem eigenen Leben sowie den eigenen Wünschen und Zielen auseinander. Dabei lassen sich neben dieser Grundintention drei Ausprägungen unterscheiden, die verschiedene Schwerpunkte setzen:

  • Lebensorientierung

Die Lebensorientierung wird durch Seminare zu Zielen im Leben, Berufungsfindung, aber auch durch Sozialpraktika und das Zusammenleben thematisiert.

  • Freiwilligendienst plus

Die jungen Menschen absolvieren einen Freiwilligendienst bei einem Träger aus dem Bistum in Vollzeit und leben darüber hinaus in einer WG, in der sie zu gewissen Zeiten begleitende Angebote haben.

  • Sprachenjahr

Die jungen Menschen lernen die für das Theologiestudium relevanten Sprachen und darüber hinaus erste theologische Grundkenntnisse. Sie leben und wohnen gemeinsam und werden durch Angebote begleitet.

Im Zusammenleben in Gemeinschaft (WGs begleitet oder unbegleitet) lernen junge Menschen implizit Eigenständigkeit, Verantwortung und Umgang mit Konflikten. Dabei gibt es in der Regel alle 1-2 Wochen einen gemeinsamen Abend, der einem Thema gewidmet ist plus die Möglichkeit zu Einzelgesprächen. Die Inhalte reichen von expliziten Glaubensangeboten, der Frage nach der eigenen Berufung bis zu den Zielen für das eigene Leben.

Es ist eine große Chance, sich konzentriert für ein Jahr mit dem eigenen Leben auseinanderzusetzen; gerade wenn dieses Jahr als Auszeitjahr nach der Schule begangen wird. Durch das Zusammenleben kommen viele Themen zur Sprache, die informelle Lernerfahrungen ermöglichen und die jungen Menschen auf ein eigenständiges und selbstverantwortetes Leben aus dem Glauben heraus vorbereiten.

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