afj-Mitarbeiter neuer Vize-Präsident beim "Internationalen Ministrantenbund"

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Auf seiner jährlichen Generalversammlung hat der Internationale Ministrantenbund C.I.M. (Coetus Internationalis Ministrantium) in der vergangenen Woche wichtige Vorstandswahlen vorgenommen: Die Versammlung votierte mit großer Mehrheit für Dr. Peter Hahnen von der "Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz" aus Deutschland.
Peter Hahnen (Dr. theol.; 44 J.; wohnhaft in Neuss) ist seit Dezember 2000 Referent für Ministrantenpastoral und musisch-kulturelle Bildung bei der afj in Düsseldorf. Er hat bei den Wallfahrten 2001 und 2006 die Koordinierung und Pressearbeit der deutschen Bistümer verantwortet und war im Frühjahr 2007 von den deutschen Diözesen zur Kandidatur für den CIM-Posten gebeten worden. Jugendbischof Dr. Franz-Josef Bode (Osnabrück) hatte die Kandidatur unterstützt.
P. Hahnen ist u. a. als Autor zahlreicher Fachbeiträge und Publikationen für die Ministrantenpastoral bekannt (zuletzt: >Miteinander für Gott. Mit dem heiligen Tarsitius den Ministrantendienst entdecken<, Kevelaer/Düsseldorf 2007).

Der Vorstand des CIM führt die Geschäfte der traditionsreichen Vereinigung zwischen den Jahrestagungen, bereitet sie inhaltlich vor, knüpft Kontakte in die Ministrantenpastoral anderer (meist europäischer) Länder und koordiniert die Vorbereitungen der turnusmäßig etwa alle 5 Jahre stattfindenden Internationalen Ministrantenwallfahrt nach Rom.

Sabine Wißdorf, stellvertretende Leiterin der afj, kommentiert die Wahl ihres Mitarbeiters mit den Worten:

Die Ministrantenpastoral stellt mit 395.000 Kindern und Jugendlichen eine der ganz wichtigen Säulen der kirchlichen Jugendarbeit dar. Die Wahl Peter Hahnens anerkennt die Kompetenz der afj in diesem wichtigen Praxisfeld.

Dr. Peter Hahnen, der neue Vize-Präsident des CIM, erklärte in seiner ersten Stellungnahme zur Wahl:

Wir bieten als deutsche Bistümer mit unserer Zusammenarbeit einen starken Fokus auf die Konzeptbildung und Qualifizierung der wichtigen Aufgaben in der so genannten "Mini-Arbeit". Das ist bei steigendem Interesse von Mädchen und Jungen für den liturgischen Dienst und für das dazugehörige Gruppenleben unerlässlich. Ministrantenpastoral ist ja etwas anderes als eine Verhübschung des Gottesdienstes durch Kerzenhalter auf zwei Beinen. Sie stärkt liturgische, soziale und konfessorische Kompetenzen.